China – Beijing

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Great Wall of China

An meinem Geburtstag ging es dann weiter mit dem Flugzeug nach Beijing. Dort angekommen hatten wir, kaum zu glauben, strahlend blauen Himmel und Sonnenschein ohne auch nur an Anzeichen von Smog. Zur Feier des Tages wurde ich Abends in einer Restaurants namens „South German Bakery Bodensee Stube“ eingeladen. Schwäbischer hätte es auch Zuhause kaum sein können. Nach einer sehr sehr leckeren Portion Kässpätzle und Sprudel haben wir uns noch für die nächsten Tage mit Laugenweckle, Brezeln, leckerem Vollkornbrot und Karottenkuchen eingedeckt. Unglaublich was für Kleinigkeiten einen glücklich machen können 🙂 Als Abschluss sind wir auf den „Kohlehügel“ im Jingshan Park hinter der verbotenen Stadt gestiegen und wurden mit einem tollen Sonnenuntergang und einem gigantischen Vollmond belohnt.

Sunset

Kleine Info am Rande – sowohl in Shanghai als auch in Beijing fährt die Metro nachts nur bis 22:30 bis 22:00. Danach ist Ende, egal ob Wochenende oder nicht. Da soll sich Stuttgart mal nicht beschweren über ihren öffentlichen Nahverkehr 😉

Verbotene Stadt

Beijing ist das komplette Gegenteil von Shanghai. Deutlich traditioneller, bunter, lauter und daher auch deutlich authentischer. Am nächsten Morgen schien schon wieder die Sonne und wir nutzen den Tag um uns die Verbotene Stadt anzuschauen. Leider kamen wir etwas später als geplant los und mussten somit erstmal anderthalb Stunden Schlange stehen bis wir die Sicherheitskontrolle passiert hatten. Lohnte sich aber dennoch.

Da die Verbotene Stadt riesig ist verliefen sich die Menschenmassen relativ gut. Abends kurz vor Schluss hatten wir die Stadt sogar fast für uns alleine. Ziemlich kaputt und hungrig sind wir auf dem Rückweg in ein kleines Restaurant gestolpert, welches wie sich herrausstellt eine wirklich hervorragende Peking Ente als Spezialität auf der Karte hatte. Der Service lässt zwar zu wünschen übrig, dafür überzeugt die Ente auf ganzer Linie

Peking Ente

Der dritte Tag in Beijing war wiederum Sonne und blauer Himmel, das Glück meinte es wirklich gut mit uns. Nach einem morgendlichen Ausflug zum Temple of Heaven, trafen wir uns Mittags mit einer Freundin von Pierre zum Mittagessen und gingen anschließend in den Nanluoguxiang Hutong – Hutong werden die kleinen Viertel / Gassen genannt. Jede mit ihrem eigenen Charme, kleinen Läden und verspielten Cafés. Der zweistündige Spaziergang endete am Bell Tower. Abseits der „Hauptstraße“ auch sehr leer und man kann wunderbar bummeln und schlendern.

Kleine Hutong Straße

Der Vierte Tag war mit einem Besuch des Summer Palace gut gefüllt und auch hier hatten wir wieder Glück mit dem Wetter. Außer ein paar Smog Wolken in der Ferne hatten wir fast blauen Himmel.  Einige ältere Chinesen malten mit „Wasser“ Bilder und Schriftzeichen auf die Straße – in allen möglichen Sprachen. Wunderbar.

Wasserkunst

Abends haben wir noch einige Snacks in unserem Hutong eingekauft. Von wunderbar duftenden Teigfladen bis hin zu frischem Gemüse.

Summer Palace

Der letzte Tag in China beinhaltet ein Besuch der Chinesischen Mauer. Auf eigene Faust ging es morgens um 5.00 Uhr los mit unterschiedlichen Bussen Richtung Mutianyu. Dort angekommen ging es mit der Gondel hoch zur Mauer – zum Kraft und Zeit sparen damit wir länger auf der Mauer wandern können. Dank Tipps einer Freundin gelangten wir nach kurzer Zeit auf dem restaurierten Teil der Mauer zum verlassen Teil. Atemberaubend schön. Wenn auch etwas gefährlich da sich die meisten Steine lösten und der Auf- und Abstieg teilweise sehr steil war. Die Mauer war zudem durchwachsen von Bäumen und Sträuchern. Dennoch war dieser verlassene Teil der Mauer so viel authentischer und schöner als der „Touristen“ Part. Nach 5km hieß es dann wieder zurück zur Gondel und ab mit dem Bus nach Hause. Ein besseres Ende hätte uns China nicht liefern können.

 

Great Wall of China

 

Great Wall Part 2

Ines Schlenker
Ines Schlenker
Ich bin Ines und erfülle mir momentan meinen Traum meiner Weltreise :) Bin ein offener, neugieriger, abenteuerlustiger Mensch der immer etwas zu tun haben muss - ob Sport machen, Freunde treffen, lesen, kochen, backen oder einfach draußen in der Natur sein. Habe letztes Jahr meinen Master in Digital Pioneering abgeschlossen und davor meinen Bachelor in internationaler Wirtschaftsinformatik gemacht.

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