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Li River

Guilin

Unser zweiter Stop in China war in Guilin, perfekte Basis für die Erkundung der nahegelegenen Reisterrassen und einer Bootstour auf dem Li River mitten im Karstgebirge. Das Wetter wollte leider nicht so ganz mitspielen, sodass unsere 3 Tage meist im Nebel angefangen haben und mitten etwas Regen und nochmal Nebel geendet haben. Nichts desto trotz war es schön aus der hektischen Großstadt Shanghai in einer etwas authentischeren Stadt wie Guilin zu sein.

Direkt neben unserem Hostel war jeden Morgen Wochenmarkt, bei dem neben Obst und Gemüse auch immer lebende Gänse, Hühner und allerlei anderes Getier zu kaufen gab. Die Gegend um Guilin wird extrem stark für den Anbau von Kumquats (sehen aus wie kleine mini Orangen) genutzt. Kumquats die ich bis jetzt nur als extrem teuer und in kleinen Mengen aus dem Supermarkt zuhause kannte, konnte man in Kilo Mengen für wenige Euro kaufen. Zudem schmeckten sie deutlich süßer als zuhause – sehr lecker 🙂

Reisterrassen im Nebel

Trotz Nebel ging es dann einen Tag nach Dazhai zu den Longji Reisterrassen. Nach einem sehr rutschigen Aufstieg durch kleine Dörfer und die Anfänge der Reisterrassen wurden wir an den einzelnen Aussichtspunkten mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Nun ja nicht ganz. Die meiste Zeit konnte man nicht weiter als 50-80meter weiter schauen, dennoch hatten wir Glück und für eine Momente öffnete sich das Nebelmeer und man konnte erahnen wie schön das hier eigentlich sein muss. In den Wintermonaten sind die Felder meist nicht bestellt sondern werden Anfang Frühling mit Wasser geflutet.

 

Dennoch war der Ausflug sehr beeindruckend, die Berge sind mit solcher Präzision von tausenden Reisterrassen durchzogen und das schon seit mehreren Jahrhunderten. Auf dem Rückweg sahen dann durch die Regenfälle der letzten Wochen manche Straßen eher nach Erdrutsch aus, wir konnten aber trotzdem wohl behalten im Tal ankommen.

Eine junge Frau auf dem Weg ins Dorf

Auf auf dem Plan stand eine Boottour auf dem Li River von Guilin nach Yangshou. Im Hostel buchten wir eine chinesisch sprachige Bootstour und am nächsten Morgen wurden wir mit dem Bus abgeholt. Nur 6 Leute im Kleinbus – super, das wird eine entspannte Tour dachten wir… bis wir am Fährpier ankamen und mit 100 anderen Reisegruppen vor dem Eingang standen. Kurze Zeit später packte unsere Guide dann auch noch ein hübsches Fähnchen aus und klebte uns Aufkleber auf die Jacken. Mit einer Telefonnummer für den Notfall, falls wir verloren gingen. 😀

Li River

Da wir die einzigen Weißen auf unserem Ausflugsboot waren und wurden wir lustig munter fotografiert und von Kindern entgeistert angeschaut 😀 Die Aussicht auf die Karstgebirge lies uns aber schnell den Trubel auf dem Boot vergessen und wir verzogen uns auf das Dach um die vorbeifahrenden Berge anzuschauen. Eine chinesische Reisetour – gehört ja eigentlich auch einmal mit dazu

Lantern

In Yangshou began der für mich schönere Teil des Ausflugs. Wir mieteten einen Roller und fuhren am Fluss durch das Gebirge entlang – keine Menschenseele unterwegs, kaum Autos, viele kleine Dörfer, endlose Plantagen von Kumquats und herrliche Aussicht. Perfekt J Dank mapsme haben wir 3 super Aussichtspunkte gefunden und haben dort die Flussbiegungen (und die vielen kleinen Touriboote) von oben bestaunt. Abends gings mit dem Bus wieder zurück.

Li River

Li River

Ines Schlenker
Ines Schlenker
Ich bin Ines und erfülle mir momentan meinen Traum meiner Weltreise :) Bin ein offener, neugieriger, abenteuerlustiger Mensch der immer etwas zu tun haben muss - ob Sport machen, Freunde treffen, lesen, kochen, backen oder einfach draußen in der Natur sein. Habe letztes Jahr meinen Master in Digital Pioneering abgeschlossen und davor meinen Bachelor in internationaler Wirtschaftsinformatik gemacht.

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