China – Im Nachtzug zu den Pandabärchen

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noch mehr Pandas

Nachtzug nach Chengdu

Die Distanzen in China sind unglaublich groß – bei unserer Planung war das wohl etwas untergegangen. Von Guilin nach Chengdu waren es 25 Stunden Zugfahrt, Flug war leider zu teuer. Dann eben die Erfahrung Nachtzug J  Da wir relativ kurzfristig gebucht haben, gab es nur noch Plätze im „Hardsleeper“ Abteil. D.h. 6 Betten, auf jeder Seite 3 übereinander, ohne Tür / ohne Vorhang und nebendran das gleiche nochmal den ganzen Zug entlang. Die Bettenbreite ist logischerweise nicht für Europäer ausgelegt daher war etwas eng, von der Breite zwischen Bett und Zugdecke bzw. dem nächsten Bett mal ganz zu schweigen ;).

Nachtzug

Die Zugfahrt war alles – von einer unglaublichen netten Bekanntschaft eines chinesischen Englischlehrers bin hin zu ekligen Plumsklo und Reisenden die in den Zwischenabteilen ständig geraucht haben. Wonach unsere Rucksäcke und Kleidung noch einige Tage ziemlich gestunken hat. Da wir mitten in den Spring Holidays gereist sind, war der Zug bis obenhin voll und viele Familien mit Kind und Kegel unterwegs. Erstaunlicherweise war es aber nachts bis auf die gelegentlichen Stops und die Zuggeräusche extrem ruhig. Ob das alles aber nochmal sein muss, bin ich mir nicht so ganz sicher 😀 Nächstes mal vllt doch nicht die billigste Klasse wählen, sondern dafür etwas mehr die Zugfahrt genießen.

Chengdu

Auf zu den Pandas J Per Zufall habe ich bei der Planung der China Reise gesehen, dass es in Chengdu ein großes Research Center für Pandabären gibt. Da musste ich hin J Pierre konnte ich schnell überzeugen daher war unser 3. Stopp in China fest. Ganz früh morgens ging es mit dem ersten Bus los, um hoffentlich vor den Touristenmassen die kleinen und großen Bären in Ruhe beobachten zu können. Das Giant Breeding Panda Resort kann man ohne Probleme mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichen.  Neben den vielen Gehegen für die erwachsenen Pandas gibt es noch den Panda Kindergarten und ein Gehege für die Pandas die nicht mehr bei der Mutter aber dennoch in Gesellschaft von Gleichaltrigen leben.

Baby Panda

Mein Highlight war der Panda Kindergarten – dort tollten ca. 8 kleine Pandabären ununterbrochen herum, kugelten den Berg herunter, spielten, schubsten sich und hatten sichtlich ihren Spaß. Zuschauen war eindeutig besser als jeder Kinofilm.

Viele viele Touristen

Ich häng hier nur so rum

Unser Tag bestand darin von Gehege zu Gehege zu laufen, die vielen Pandas zu beobachten und den Touristen aus dem Weg zu gehen J Zusätzliches Highlight waren die „Red Pandas“ die sogar frei herumliefen und wenn man Glück hatte direkt vor einem über die Straße huschten.

Red Panda

Als Abschluss haben wir uns noch das dazugehörige Museum angesehen – hier wurde erklärt wieso die Aufzucht von Pandas so schwierig ist und welche Probleme die Wissenschaftler lösen können.

noch mehr Pandas

Leider und das muss hier auch gesagt werden ist das Programm eigentlich dafür ausgelegt die Pandas wieder in die Wildnis zu entlassen. Davon war aber nirgendwo die Rede. Es gab keinerlei Informationen darüber ob dies in der Vergangenheit überhaupt passierte bzw. wie viele erfolgreiche Aussetzungen es gegeben hatte.

Ines Schlenker
Ines Schlenker
Ich bin Ines und erfülle mir momentan meinen Traum meiner Weltreise :) Bin ein offener, neugieriger, abenteuerlustiger Mensch der immer etwas zu tun haben muss - ob Sport machen, Freunde treffen, lesen, kochen, backen oder einfach draußen in der Natur sein. Habe letztes Jahr meinen Master in Digital Pioneering abgeschlossen und davor meinen Bachelor in internationaler Wirtschaftsinformatik gemacht.

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