Hong Kong

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Peak Tram

Die größte Herausforderung in Hongkong war mit Abstand unser Guesthouse zu finden. In einem Hochhausblock mit 16 Stockwerken und Aufzügen, die nur manchmal hielten. Die Rezeption auf Stock 3, ach nein Stock 8 und die Zimmer dann irgendwo verteilt im Haus. Letzten Endes haben wir es dann doch geschafft. Nach einem kurzen Abendessen in Mongkok zusammen mit Sofia, einer Italienerin die zusammen mit Pierre in Taiwan studiert hatte, ging es zur Bay um die Symphony of Lights anzuschauen. Dort stieß auch ein Freund aus meiner alten Schule, Stefanos, zu uns. Leider waren außer uns noch hunderte andere Touristen da –  ob Chinese New Year in Hongkong so eine gute Idee war? Die Lightshow war in Ordnung, wir hätten alle etwas mehr erwartet. Um dennoch auf das Wiedersehen anzustoßen wurde der Abend im Lang Kwai Fong beendet.

Skyline Hongkong

Am nächsten Morgen ging es dann mit klassischem Sightseeing Programm weiter bevor abends die große New Years Parade anstand. Wir besuchten das 1000 Buddha Kloster und machten einen kleinen Spaziergang durch Soho. Die Parade war zwar ganz schön aber durch die lange Wartezeiten zwischen den einzelnen Gruppe zog sich alles in die Länge.

New Years Parade

Da der Victoria Peak immer noch auf der Todo Liste stand ging es am nächsten Morgen sehr früh mit dem Taxi zum Peak um von seiner wunderschönen Aussicht – nämlich Regen, Nebel, Nebel und nochmal Nebel überrascht zu werden. Nach 2 Stunden im Cafe konnte man die Skyline etwas erkennen und wir beschlossen wieder den Weg zurück in die Stadt zu wagen.

 

Peak Tram

„Aussicht“

HongKong besteht zu mehr als der Hälfte aus Wäldern und Grünflächen, was mich persönlich sehr überraschte da ich von HongKong immer nur ein Meer aus Hochhäusern vor Augen hatte. Daher verbrachtern wir den Nachmittag mit einer wunderschönen Hiking Tour auf dem Dragons Back – fernab von Hochhäusern und Lärm und doch nur 40 min mit der Metro weg von der Stadt. Trotz zwischenzeitlicher Regenschauer war der Ausflug super. Anfangen an einem Friedhof führte die Strecke durch verschiedene Wälder und hochhinaus auf den Dragons Back – mit super Aussicht auf das Meer und einige vorgelagerte Inseln. Der Nebel ließ und zwar nie alles auf einem betrachten, ich glaube aber bei gutem Wetter ist die Aussicht mindestens doppelt so schön.

Das Highlight war ein traditioneller Drachentanz der uns am Ende der Tour in dem kleinen Dorf Shek-O überraschte. Ein Neujahrs Ritual der Chinesen. So ganz ohne Touristen, schön authentisch, laut und bunt 🙂

Dragon Dance

Und eigentlich auch hier eine bezaubernde Aussicht

Das abschließende Feuerwerk in der Innenstadt versank wie schon unsere morgendliche Aussicht im Nebel. Dafür gab es ein kulinarisches Highlight zum Abendessen. Direkt neben unserem Guesthouse lag ein Straßenlokal was mir ein Freund empfohlen hatte. Die dort verkauften „pan-fried Dumplings“ sind einige der besten überhaupt. Befindet selbst der Michelin Guide Reiseführer. Nichts wie hin. Für gerade mal 2€ pro Portion war das ein sehr günstiges „Sterneessen“ und überzeugte auf ganzer Linien. Sogar so sehr, dass wir am nächsten Morgen vor dem Abflug noch einen Abstecher machten, unser letztes Geld zusammenkratzten und eine weitere Portion in unserem Magen landete.

Hong Kong

Ines Schlenker
Ines Schlenker
Ich bin Ines und erfülle mir momentan meinen Traum meiner Weltreise :) Bin ein offener, neugieriger, abenteuerlustiger Mensch der immer etwas zu tun haben muss - ob Sport machen, Freunde treffen, lesen, kochen, backen oder einfach draußen in der Natur sein. Habe letztes Jahr meinen Master in Digital Pioneering abgeschlossen und davor meinen Bachelor in internationaler Wirtschaftsinformatik gemacht.

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