Peru, Puno & Titikaka See

Peru, Lima
Juni 16, 2017

Lake Titicaca

Puno/ Titicaca Lake

Lake Titicaca

Hallo Höhenkrankheit!

Ich konnte oder wollte es nicht wahrhaben – schon vor der Reise machte sich meine Mama Sorgen wie wir wohl mit der Höhe klarkommen würden. Ich dachte mir nur, ach das wird schon. Naja, Pustekuchen, eben nicht. Sobald wir in Puno aus dem Flugzeug stiegen und das erste Mal einatmen wollten war irgendwas anders. Das Herz klopft wie wild, man bekommt gefühlt kaum Luft, hat ein komisches Schwindelgefühl und unendlich viel Durst. Ein ähnliches Gefühl wie nach einem Halbmarathon, nur dass es länger – deutlich länger – anhält. Nach der Busfahrt vom Flughafen zum Hotel (es ging nochmal ein Stück höher), konnte ich nicht einmal ohne Pausen die Treppen zum Hotelzimmer im 2. Stock hochlaufen. Ich hoffe das fühlt sich nicht auch so an wenn ich mal 80 bin 😀 Das Gepäck wurde uns netterweise aufs Zimmer gebracht, meinen Rucksack die Treppe hochtragen hätte ich nicht mehr geschafft. Langsam kamen dann zum hohen Puls auch noch sehr starke Kopfschmerzen dazu.  Unvorstellbar im vorhin, dann aber leider ziemlich real. Da die Symtome aber relativ moderat waren und ich die Tabletten nur im Notfall nehmen sollte, hieß es viel viel viel trinken, leicht Essen und viel Ausruhen damit der Körper Zeit hat sich an die „Dünne“ Luft zugewöhnen.

Quinoa

Für unsere Reisegruppe und Fabi (Fabienne) ( unser Guide) ging es dennoch am übernächsten Tag weiter auf eine Bootsfahrt auf dem Titikaka See. Hier standen die schwimmenden Inseln aus Schliff, die Insel Taquile mit wunderbarem Mittagessen und einer herrlichen Aussicht und abends Ankunft bei unserer Gastfamilie für die nächste Nacht. Die Idylle auf dem See und den Inseln war unglaublich schön im Gegensatz zu den Städten davor. Es war ruhig, frische Luft, und die einzigen Geräusche die man hörte waren die Rufe der Esel und Schafen draußen oder vereinzelt einen Hund.  Unsere „Gastmama“ verköstigte uns mit sehr einfachen, aber so leckeren peruanischen Gerichten – alle Zutaten waren aus dem Dorf bzw. den Feldern herum. Kartoffeln, Bohnen, eigener Käse, Mais, Karotten, Brot und leckerer Tee aus Zimt, Kardamom und Zitronen. Tagsüber durfte wir bei üblichen Tätigkeiten wie Schweine aus dem Stall lassen, Quinoa ernten, Schafe von der Weide holen helfen. Da ich immer noch mit der Höhenkrankheit zu kämpfen hatte blieb ich etwas länger im Bett. Anschließend ging es mit dem Boot zurück nach Puno, wo wir einen Tag später auch schon wieder weiterfuhren.

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Ines Schlenker
Ines Schlenker

Ich bin Ines und erfülle mir momentan meinen Traum meiner Weltreise :)
Bin ein offener, neugieriger, abenteuerlustiger Mensch der immer etwas zu tun haben muss – ob Sport machen, Freunde treffen, lesen, kochen, backen oder einfach draußen in der Natur sein.
Habe letztes Jahr meinen Master in Digital Pioneering abgeschlossen und davor meinen Bachelor in internationaler Wirtschaftsinformatik gemacht.

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